3 Kinder, 2 Familien, 1 Shooting

Vor zwei Wochen war ich zu Gast bei zwei Familien zu einem gemeinsamen Baby-/Kinder-Shooting. Neben den Einzelportraits war das “Tagesziel” alle 3 Kinder gleichzeitig, am Besten strahlend und freundlich in die Kamera schauend abzulichten. Was bei 3 Erwachsenen meist schon nicht ganz einfach sein kann, stellte sich hier natürlich als umso schwieriger heraus.

Wir haben zunächst mit dem jüngsten Model angefangen. Der Kleine war wach, in Spiellaune und der Boden im Wohnzimmer bestens geeignet. In der Zwischenzeit konnten sich die anderen beiden mit mir anfreunden. Als die Kondition dann nachließ, ging es mit den beiden “Großen” weiter.

Ich stehe eher für ungestellte Bilder, aber der Auftrag der Großeltern war klar definiert.  ;)  So kam meine zweite Vorliebe zum Tragen: aufgeräumte, einfache Bilder. In diesem Fall habe ich die Küchenzeile mit einer weißen Tischdecke abgehängt und direkt angeblitzt. Das Resultat: pures Weiß. Dieser Aufbau hielt nun für alle möglichen Bilder her. Einzelportraits, Silhouetten und am Ende dann das Bild mit allen 3 Kindern.

Vielen Dank an die beiden Familien für ihre Genehmigung hier eine kleine Auswahl von Bildern veröffentlichen zu dürfen. Es hat wirklich Spaß gemacht bei euch!

Hamburg – Landungsbrücken

Wie konnte mir denn das passieren? Die folgenden Bilder der Landungsbrücken in Hamburg habe ich bereits im vergangenen Oktober gemacht. Bei Facebook und in meinem Shop sind sie lange online. Aber hier auf meiner Seite noch nicht? Unglaublich:

Grand Canyon

Wenn man Las Vegas besucht, ist der Grand Canyon nicht weit. Seinen kleinen Bruder hatten wir Tage zuvor schon auf Kauai besichtigt, den Waimea State Park. Viele Wege führen in diesem Fall nicht zum Gran Canyon. Entweder mit dem Auto über endlose Schotterpisten oder per Hubschrauber oder kleinem Flugzeug mit anschließender Busfahrt. Wir haben uns für ein Angebot von Papillon Helicopters entschieden. Mit dem Heli kommt man schneller und direkter ans Ziel und man macht so etwas ja auch nicht alle Tage. Die Frage war nur welche Tour wir buchen würden. Ich wollte natürlich einen guten Platz zum Fotografieren. Da fällt einem sofort der Skywalk ein. Allerdings hat uns hier der Preis und die schlechten Kritiken nicht gefallen. Zumal der Glasboden auch schon sehr zerkratzt sein soll. Daher haben wir uns für eine Tour zum “Grund” des Canyon entschieden. Der Heli brachte uns somit direkt mitten hinein in den Canyon während sich 99% des Tourismus “oben” abspielt. Dort hatten wir ca. 30-45min Aufenthalt und ein kleines Picknick.

Die Hubschrauber sind modern, einigermaßen geräumig und haben große Scheiben für die gute Aussicht. Gestartet wird in Boulder City. Das liegt 30-40 Busminuten außerhalb von Las Vegas. Ein im Preis enthaltener Shuttlebus brachte uns dorthin. Nach kurzem Warten ging es an Bord. Während alle anderen (insgesamt 7 Personen inkl Pilot an Bord) scheinbar keinerlei Fotoambitionen hegten musste ausgerechnet ich hinten in der Mitte sitzen. Super. Die “Gewichtsverteilung” hat den Sitzplan ergeben, schließlich wurden wir alle beim Einchecken gewogen. Unser Weg führte uns über den Hoover Damm am besagten Skywalk vorbei hinunter in den Canyon. Beeindruckend!

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen ein 360° Panorama anzufertigen. Klickt auf das Bild um den Panorama-Viewer zum Zoomen und navigieren zu öffnen:

Panorama Hubschrauber Hoover Damm Grand Canyon

Aus solchen 360° Panoramen lassen sich immer ganz witzige sogenannte “Little Panets” erstellen. Das sieht dann so aus:

Panorama Hubschrauber Hoover Damm Grand Canyon

Las Vegas

Bald ist es schon ein Jahr her, dass wir unseren großen Hawaii-Urlaub hatten. Die Fotos dazu habe ich euch schon gezeigt. Allerdings haben wir auf dem Rückweg noch einen Zwischenstop in Las Vegas eingelegt und den Grand Canyon besucht. Diese Bilder fehlen hier noch. Höchste Zeit das nachzuholen.

Las Vegas ist klimatisch Ende Februar noch sehr gut zu bereisen. Zwar steigen die Temperaturen tagsüber auch gerne mal auf 30 Grad, aber das ist immer noch weit weg von den typischen durchschnittlichen(!) 40°C und mehr im Sommer. Zum Abend wird es dann allerdings wieder empfindlich kühl. Da heißt es schnell zurück ins Hotel und auf lange Klamotten wechseln.

Eine berechtigte Frage an dieser Stelle ist allerdings, was man tagsüber in Las Vegas macht. Und dann auch noch draußen?! Draußen wird es eigentlich erst mit Einbruch der Dunkelheit interessant. Las Vegas ist eine Wüstenstadt und verliert tagsüber allen Charme. Hier mal ein kleiner Vergleich:

Eines der Hauptattraktionen ist sicherlich das Bellagio und sein Wasserspiel, welches alle 30min von Neuem startet. Wir hatten das Glück zu einer Vorführung gerade auf der anderen Straßenseite im Eiffelturm-Nachbau des Casinos “Paris” zu sein. In der Dunkelheit wirkt es allerdings noch beeindruckender:

Einen Besuch ist auch der “Stratosphere Tower” wert. Die Aussicht über den Strip ist großartig, aber auch teuer. Für ganz mutige gibt auf über 300m Höhe 4 Fahrgeschäfte. Im Bild unten könnt ihr den “X-Scream” sehen. Hierbei bewegt sich zunächst eine Schiene mit dem Wagen vom Turm weg Richtung Strip, senkt sich dann ab und lässt den Wagen dann nach unten schießen. Ohne Prellbock Richtung Abgrund, ehe es dann natürlich doch noch stoppt. Da wird einem schon beim Anblick ganz anders.

Die Fremont Street gehört ebenfalls auf jede Must-Do-Liste. Einst das absolute Zentrum Las Vegas mit Casinos wie dem Golden Nugget ist es seit Errichtung des Strips etwas ins Abseits geraten. Der Bau der “Fremont Street Experience”, einem LED-Dach über eine Straßenlänge von 450m, sollte die Touristen wieder ein wenig zurücklocken. Über den Köpfen der Besucher in bis zu 27m Höhe laufen somit ständig Animationen, Werbung oder sonstige Effekte. Unterstützt wird dies durch lauten passenden Sound.

Ach ja, gespielt haben wir natürlich auch. Über den Erfolg oder Nichterfolg möchte ich mich hier aber nicht äußern.
What happens in Vegas, stays in Vegas Trump Nachtaufnahme Mirage Las Vegas Excalibur Bellagio Ballys

Sternenhimmel

Im Dezember habe ich mir ein neue Ultraweitwinkelobjektiv mit 2.8er Lichtstärke gekauft. Neben Landschaftsaufnahmen war mir von Anfang an klar, damit auch besonders gut Nacht-/Sternenbilder machen zu können. Auf die perfekte Nacht musste ich nun über 2 Monate warten. Ich brauchte eine sternenklare Nacht, am Besten auch noch ohne Mondlicht, sprich die Tage um den Neumond herum wären perfekt. So kann der Mond nicht die Sterne überstrahlen.

Vor ein paar Tagen war es endlich soweit. Jetzt musste es zeigen was es kann. Kamera, Stativ, Jacke und Schal eingepackt und raus. Ein wenig Testen  und 15min später, war das Bild im Kasten. Dieses Bild hätte ich ohne dieses Objektiv nie so machen können: “Walimex 14mm 2.8 for Canon”

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